Artikel über Emojis
Ausführliche Beiträge: wie der Standard funktioniert, woher die Zeichen kommen, was sie bedeuten und warum sie auf jedem Gerät anders aussehen.
- Im Katalog stehen 3953 Emojis — in Gebrauch sind rund 150 📊 Das Unicode-Konsortium veröffentlicht eine Häufigkeitsliste der meistgenutzten Emojis: 150 Einträge. Der Katalog umfasst 3953. Wir haben das eine über das andere gelegt und nachgesehen, welche Abschnitte, Ausgaben und Varianten es auf die Liste schaffen und welche gar nichts beisteuern. Smileys machen vier Prozent des Katalogs aus und mehr als die Hälfte der Liste; Flaggen fast sieben Prozent und exakt null Plätze.
- In welcher Reihenfolge Emojis stehen — und warum 😀 immer zuerst kommt Die Emoji-Tastatur ist weder alphabetisch noch nach Beliebtheit sortiert. Sie ist eine einzige nummerierte Liste von Unicode: 3953 Zeichen, Plätze 1 bis 3953, zehn Abschnitte lückenlos hintereinander. Wir sehen uns an, warum Menschen einundsechzig Prozent der Liste einnehmen, was neun farbige Klekse in ihrer Mitte zu suchen haben und wohin die Versionen 6.0 bis 10.0 verschwunden sind.
- Woher ein Emoji seinen Namen hat — und warum es vier davon gibt Das 😂 hat einen Namen im Standard, einen menschlichen Namen in neun Sprachen, den Code :joy: für Chats und dazu das Wort, mit dem man es tatsächlich benennt. Alle vier widersprechen einander, und zwar mit Absicht. Wir nehmen das anhand der Katalogdaten auseinander: 35.577 Namen, 374 frühere Namen und ein einziges „ё“ im gesamten russischen CLDR.
- Warum die Suche nach einem Emoji ein schweres Problem ist Ein Katalog aus 3953 Einträgen klingt leicht durchsuchbar. Doch auf das Wort «Gesicht» antworten 365 Einträge, das spanische Wörterbuch kommt auf 4,5 Stichwörter je Eintrag gegen 7,7 im Englischen, und 269 dänische Einträge haben gar keine. Woran die Emoji-Suche wirklich scheitert.
- Warum dasselbe Emoji überall anders aussieht Der Standard legt die Bedeutung eines Zeichens fest, nie seine Zeichnung. Drei offene Bildsätze liegen bei uns auf der Platte und decken denselben Katalog aus 3953 Einträgen ab: 30,6 MiB, 12,3 MiB und 9,6 MiB. Woher der dreifache Unterschied kommt — und wo die Sätze Lücken haben.
- Warum ein Emoji zwei Versionsnummern hat und welche zählt Auf jeder Zeichenseite stehen zwei Nummern: die Unicode-Version und die Emoji-Version. Bei 2845 von 3953 Einträgen stimmen sie nicht überein. Woher die zwei Zähler kommen, warum sie 2018 zusammenliefen und welche entscheidet, ob Ihr Leser das Zeichen sieht.
- Zeichen, die nie Emoji wurden: 3052 Symbole jenseits der Grenze Schachfiguren, Runen, Notenzeichen, Hieroglyphen und Brüche stehen im selben Unicode wie die Emoji, wurden aber nie zu Bildern. Wo die Grenze wirklich verläuft, warum sie an einem einzigen unsichtbaren Zeichen hängt und warum 840 dieser Symbole siebzehn Jahre älter sind als die Emoji.
- Woraus ein Emoji besteht: der unsichtbare Verbinder, Hauttöne und Geschlecht Mehr als zwei Drittel des Katalogs werden nicht mit einem Zeichen geschrieben, sondern mit einer Kette. Wir zerlegen die Mechanik anhand der Zahlen unserer eigenen Datenbank: wie viele Zeichen in einem Eintrag stecken, woher die fünf Hauttöne kommen und warum ganze Ausgaben des Standards nur aus Kombinationen bestehen.
- Warum statt eines Emojis ein Kästchen erscheint — und wann das aufhört Das Zeichen steht im Standard, aber Ihr Telefon kann es nicht zeichnen. Woher der Abstand kommt, wie lange er nach den Veröffentlichungsdaten wirklich dauert und was sich dagegen tun lässt.